| Magenband
Das Magenband ist ein Mittel zur Gewichtsreduzierung bei Adipositas. Das Magenband wird chirurgisch im Bauchraum eingebunden. Die meißten Chirurgen verwenden bei der Magenband Operation die laparoskopische Methode. Der Eingriff ist weniger invasiv und es verbleibt nur eine kleine Narbe. Medizinische Instrumente und eine winzige Kamera werden in den Bauchraum eingeführt und der Chirurg verfolgt die OP auf dem Monitor. Es bleiben so nur minimale Narben zu sehen. Es wird am oberen Teil des Magens angebracht.
Es verengt den Magen so dass dieser ein kleineres Volumen fassen kann. Der Magen kann mit dem Magenband nur ca. 40 ml fassen. Es kommt so früher zu einem Sättigungsgefühl da der Magen schneller gefüllt ist. Von hier aus gelangt der Speisebrei, durch die durch das Magenband verursachte Enge, in den restlichen Magen. Das Magenband wird unter Vollnarkose eingesetzt. Die Operation dauert bis zu 2 Stunden und ist zumindest vom Langfristeffekt einer halbherzigen Diät überlegen. Nach einigen Tagen Krankenhausaufenthalt kann man wieder nach Hause. Die Chirurgische Einsetzung eines Magenbands zur Gewichtsreduzierung sollte die letzte Lösung bei einer notwendigen Gewichtsreduzierung sein. Erst wenn eine Gewichtsabnahme durch Diäten, Sport oder ähnliches nicht möglich ist, sollte ein Magenband eingesetzt werden. Es müssen medizinisch notwenige Gründe vorliegen das Magenband einzulegen. Dieses kann lebenslang im Magen bleiben. Man kann es aber auch nach einiger Zeit wieder entfernen lassen.
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